
Linz/Österreich (P) - Nach ca. eineinhalb Jahren Bauzeit und mit einem Investitionsvolumen von 50 Mio. Euro wurde das Innovation Headquarter von Borealis am Linzer Chemiepark nun fertig gestellt und am 20. November feierlich eröffnet. Rund 350 Mitarbeiter aus den Bereichen Forschung und Produktentwicklung sowie Marketing und Vertrieb finden hier ihren neuen Arbeitsplatz und werden für weltweite Kunden an der Entwicklung von Materialien der Zukunft arbeiten. 100 neue Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung ergänzen dabei die bestehenden 1.100 Beschäftigten der Borealis am Standort Linz.
Der erste Bauabschnitt wurde bereits im Sommer dieses Jahres mit der Fertigstellung einer Maschinenhalle abgeschlossen. Das 5-stöckige Gebäude beherbergt modernste Maschinen zur Verarbeitung von Kunststoffgranulat zum Beispiel für Rohre, Folien und Spritzguss-Produkte, sowie die dazugehörige Analyse- und Labor-Technik. Neben der Maschinenhalle befindet sich das neue High-Tech-Polymerisationslabor.
„Mit einem Gesamt-Investitionssumme von 50 Mio. Euro in das weltweite Forschungszentrum setzt Borealis wichtige Impulse für den Kunststoffstandort Oberösterreich,“ erklärt Gerhard Roiss, Generaldirektor Stv. der OMV und Borealis Aufsichtsrats-Vorsitzender. „Kunststoff ist der Werkstoff der Zukunft und mit weltweit rund 245 Mio. Tonnen Produktionsvolumen pro Jahr eine echte Wachstumsbranche. In Linz werden nun für Kunden rund um den Globus Kunststofflösungen der Zukunft entwickelt. Mit der Etablierung eines neuen Kunststofftechnikstudiums an der Johannes Kepler Universität Linz sind wir künftig auch in der Lage, die große Nachfrage der Industrie nach gut ausgebildeten Fachkräften und Wissenschaftlern zu decken.“ Für das Wintersemester 2009/10 konnten bereits über 100 inskribierte Studenten gewonnen werden. Bund, Land und Industrie sicherten zusammen die Finanzierung. Das Land Oberösterreich investierte insgesamt sieben Mio. Euro, weitere rund. 4,1 Mio. Euro brachten 15 Unternehmen der Kunststoffindustrie für den Ausbau auf.
Borealis betreibt neben dem internationalen Forschungszentrum in Linz Innovationszentren in Stenungsund (Schweden) und in Porvoo (Finnland). In Abu Dhabi entsteht derzeit ein neues Innovationszentrum von Joint-Venture Partner Borouge.
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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
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