Chemnitz (R) – Die „3rd International Conference on Accuracy in Forming Technology ICAFT 2009“ in Verbindung mit der „16. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik 2009“ fand vom 10. bis 11. November 2009 in der Stadthalle Chemnitz statt. Veranstalter waren das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU. Rund 200 Experten aus der ganzen Welt kamen nach Chemnitz.
Konventionelle Fertigungsverfahren stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Das liegt zum einen an neuen, überwiegend schwer umformbaren Werkstoffen und zum anderen an den steigenden Anforderungen an die Qualität und Komplexität der Bauteile. Daher sind dringend Strategien zur Erweiterung der Umformgrenzen gefragt.
Die Wissenschaftler des Fraunhofer IWU zeigten nicht nur gemeinsam mit internationalen Forschern, Entwicklern sowie Anwendern den aktuellen Stand und die Herausforderungen durch gegenwärtige Trends in der Umformtechnik auf. Sie setzten den Fokus gezielt auf neue Lösungsansätze für die Nutzung von Temperatur- und Hochgeschwindigkeitseffekten in Umformtechnologien.
Der Fokus der Tagung lag insbesondere auf der Ausnutzung von Temperatur- und Geschwindigkeitseffekten. Traditionell wurde sowohl der Blechbearbeitung als auch der Massivumformung ein Podium gegeben. Das internationale Kolloquium präsentierte Forschern, Entwicklern und Nutzern den aktuellen Stand und beispielhaft neue Lösungskonzepte.
Die Tagung bestand dabei nicht ausschließlich aus Fachvorträgen. Im Versuchsfeld des Fraunhofer IWU war für die Teilnehmer ein „Forming Live“ vorbereitet, wo ausgewählte Projektergebnisse demonstriert wuden. Als weiteres Highlight der zweitägigen Veranstaltung gab es eine exklusive Besichtigung der FSG Automotive GmbH in Oelsnitz. Parallel zur Fachtagung stellten Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie ihre Technologien und Produkte auf einer Ausstellung vor.
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