18. November 2009 | Branche

Currenta jetzt mit chinesischem Partner

Der Chemieparkbetreiber schlägt eine Brücke zwischen Nordrhein-Westfalen und China. Chempark und Nanjing Chemical Industry Park bilden seit heute ein Informationsnetzwerk.

Der Produktionsschwerpunkt des flächengrößten Standorts liegt auf der Entwicklung und Herstellung von Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken sowie Pflanzenschutzmitteln
Der Produktionsschwerpunkt des flächengrößten Standorts liegt auf der Entwicklung und Herstellung von Polymeren, Kunststoffen und Kautschuken sowie Pflanzenschutzmitteln
Foto: Currenta

Leverkusen / Nanjing (G) – Im Beisein des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers hat Dr. Klaus Schäfer, Vorsitzender der Currenta-Geschäftsführung, heute in Nanjing einen Partnerschaftsvertrag mit dem Verwaltungsrat des chinesischen Nanjing Chemical Industry Park (NCIP) unterzeichnet. Currenta ist Manager und Betreiber des Chempark mit den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Der Nanjing Chemical Industry Park ist einer der drei größten Chemie- und Industrieparks in China. In der Vereinbarung sichern beide Parteien zu, regelmäßig Erfahrungen und Informationen auszutauschen. Es handelt sich hierbei um die weltweit erste Partnerschaftsvereinbarung zwischen Chemieparks.

Nicht nur durch den Austausch von Know-how, sondern auch durch eine Zusammenarbeit bei Aktivitäten und Veranstaltungen können beide Partner profitieren. Darüber hinaus werden langfristig auch eine Zusammenarbeit bei Schulungen sowie ein zeitlich befristeter Austausch von Mitarbeitern angestrebt.

Dr. Ernst Grigat, Leiter des Geschäftsfeldes CHEMPARK-Management und Leiter Chempark Leverkusen, ergänzt: "Wir sehen diese Kooperation wie eine Brücke. Sie eröffnet uns auch Kontakte zu anderen chinesischen und ausländischen Produktionsgesellschaften, die in Zukunft in Europa investieren möchten."


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Editorial: Vor dem nächsten Sprung

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

Hier lesen Sie das Editorial von Roman Leuthner >

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