Aachen (M) – Das Jubiläumskolloquium des IKV findet am 3. und 4. März 2010 im Aachener Eurogress statt. Unter dem Motto „Perspektive Kunststofftechnik“ werden Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter in mehr als 40 Vorträgen das Potenzial für Innovationen in ihren Forschungsthemen aufzeigen.
Einblicke in das Programm des Kolloquiums und in aktuelle Tätigkeitsfelder gab die Institutsleitung der Fachpresse Ende Oktober in Aachen. So wird die traditionelle Veranstaltung wieder über das gesamte Forschungsspektrum des IKV berichten, das von Spritzgießen, Extrusion und Kautschuktechnologie über die Formteilauslegung und Werkstofftechnik bis zu faserverstärkten Kunststoffen und der Polyurethanverarbeitung reicht. Experten aus der Industrie geben als Moderatoren zu jedem Themenschwerpunkt ein einführendes Statement ab. Vier Workshops diskutieren mit Referenten aus der Industrie verfahrensübergreifende Themen: Managementmethoden, Medizintechnik, Vorteile der Schadensanalyse und die Zukunft des Reifens.
In der begleitenden Fachausstellung präsentieren Aussteller aus der Kunststoff- und Kautschukindustrie sowie deren Zulieferer und Dienstleister ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Zum Programm des Kolloquiums zählen auch die Besichtigung der IKV-Technika sowie die als „Bierkolloquium“ bekannte Abendveranstaltung am ersten Veranstaltungstag.
Themen des Kolloquiums sind im Einzelnen: CAE – Erweiterte Simulationsmöglichkeiten für technische Bauteile, CAE – Trends in der virtuellen Bauteilauslegung, Compounds – Eigenschaften gezielt einstellen und nutzen, Elastomerverarbeitung – Prozesse für neue Anwendungen, Extrusion – Anspruchsvolle Produkte sicher herstellen, Folienextrusion – Ressourcen effizient nutzen, Kunststoffoberflächen – Optik, Haptik und Funktionalität, Polyurethan – Optimierte Prozesse für vielseitige Produkte, Prozessketten für FVK in der Großserie, Spritzgießsonderverfahren – Technologien mit außergewöhnlicher Performance, Spritzgießwerkzeugtechnik – Präzision und Effizienz vereinen, Verarbeitung lang- und endlosfaserverstärkter Thermoplaste, Verpacken mit Barriere, Werkstoffgerechte Herstellungsstrategien für Präzisionsbauteile.
Vorträge, Diskussionen und Workshops des Kolloquiums werden simultan ins Englische übersetzt.
Als eines der größten Institute auf dem Forschungsgebiet der Kunststoffverarbeitung arbeitet das IKV mit mehr als 300 Mitarbeitern, darunter rund 70 wissenschaftlich Tätigen und etwa 200 studentischen Kräften, an Fragestellungen, die sich bei der Verarbeitung verschiedenster Kunststoffe ergeben. Das Institut gliedert sich in die vier Fachabteilungen Spritzgießen und PUR, Extrusion und Weiterverarbeitung, Formteilauslegung und Werkstofftechnik sowie Faserverstärkte Kunststoffe. Ferner gehören zum Institut das Zentrum für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) und die Abteilung Ausbildung/Handwerk. Träger ist eine Fördervereinigung, der zurzeit mehr als 250 Unternehmen aus der weltweiten Kunststoffbranche angehören.
Über verschiedene aktuelle Forschungsschwerpunkte, die das Kolloquium ausführlich diskutieren wird, berichtet die K-ZEITUNG in ihren nächsten Print-Ausgaben ausführlicher.
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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
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