24. Oktober 2009 | Branche

Über 1.000 Geschäftspartner in mehr als 50 Ländern

Seit der Privatisierung 1992 wuchs der Umsatz des sächsischen K-Verarbeiters FEP Fahrzeugelektrik Pirna von 3 Mio. EUR auf rund 60 Mio. EUR, inzwischen verfügt das Unternehmen über Kunden in aller Welt.

FEP fertigt Steckverbinder, Kabelschächte, Lampenfassungen, Öldruckschalter und andere Elemente für die Fahrzeugelektronik

Pirna (R) – Ihr 60-jähriges Bestehen als Zulieferer der Automobilindustrie hat die FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH kürzlich gefeiert. Was am 1. September 1949 klein begann, entwickelte sich in den zurückliegenden sechs Jahrzehnten zu einem wichtigen und erfolgreichen sächsischen Unternehmen der Fahrzeugzulieferbranche. Inzwischen verfügt das Unternehmen über 1.000 Geschäftspartner in mehr als 50 Ländern.

FEP ist ein Hersteller von Kunststoffteilen – vor allem Steckverbinder, Kabelschächte, Lampenfassungen, Öldruckschalter und andere Elemente für die Fahrzeugelektronik – und seit 1999 aktiv. Im vergangenen Jahr wurde eine neue Produktionshalle mit 3.000 qm Fläche eingeweiht, so dass nunmehr 20.000 qm Produktionsfläche zur Verfügung stehen. Rund 3 Mio. EUR wurden in den Neubau investiert.

Das Pirnaer Unternehmen, das in diesem Jahr sein 60-jähriges Jubiläum begeht, hat 2008 rund 300 Millionen elektrische Steckverbindungen in diversen Varianten gefertigt. Tatsächlich fährt heutzutage in fast jedem Pkw ein Bauteil aus Pirna und zwar weltweit. Bei Öldruckschaltern, die für sämtliche Motoren unverzichtbar sind, ist das sächsische Unternehmen sogar Marktführer in Europa.

Das Erfolgsrezept von FEP ist der Komplettservice. Entwicklung, Konstruktion, Werkzeugbau, Kunststoff-Fertigung und Montage – das Unternehmen bietet alle Dienstleistungen aus einer Hand. Seit der Privatisierung 1992 wuchs der Umsatz von 3 Mio. EUR auf rund 60 Mio. EUR im vergangenen Jahr. Allein im Vergleich zu 2007 betrug das Wachstum rasante 10%. Zwei Drittel der Erlöse werden im Ausland erzielt. Derzeit sind fast 280 Mitarbeiter bei FEP beschäftigt.

Auch technische Ausstattung und Produktivität wuchsen im Laufe der Jahre gewaltig. Heute stehen 105 Spritzgießmaschinen in den Hallen, 13-mal so viele wie Anfang der 90-er Jahre. Statt 15 Mio. verlassen inzwischen 1 Mrd. Teile das Werk, die Produktpalette umfasst statt 100 nunmehr über 1.500 verschiedene Erzeugnisse. Rund 800 Kunden aus über 50 Ländern bestellen beim Pirnaer Zulieferer.

Etwa 4.000 t Kunststoffe in 40 verschiedenen Farben werden im Jahr bei FEP verarbeitet. Den Löwenanteil davon macht PBT mit rund 2.800 t aus, gefolgt von PP mit 500 t und PA mit 300 t. Auch Faserverbundstoffe mit bis zu 50% Glasfaseranteil werden realisiert. Darüber hinaus entwickeln die Sachsen so genannte WPC (Wood-Plastic-Composites) aus PP und bis zu 75% Holzanteil.


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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

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