22. Februar 2011 | Branche, Thermoformen

Praxistraining für den Alltag

Illig bietet ein neues Schulungsprogramm für Thermoformer. Im Mittelpunkt stehen praktische Übungen an der Maschine.

Das „Technical Training“ für Thermoformer kombiniert Theorie und Praxis: Die theoretischen Grundlagen werden im Praxisteil an der Maschine in kleinen Gruppen angewandt und vertieft
Das „Technical Training“ für Thermoformer kombiniert Theorie und Praxis: Die theoretischen Grundlagen werden im Praxisteil an der Maschine in kleinen Gruppen angewandt und vertieft
Foto: Illig

Heilbronn (T) – Seit Beginn dieses Jahres hat die Illig Maschinenbau GmbH Co. KG, Heilbronn, ihr Kursangebot für die Personalqualifizierung beim Thermoformen neu ausgerichtet: Die mit interaktivem Schulungsmaterial vermittelte praxisrelevante Theorie wird direkt mit praktischen Übungen an der Maschine vertieft. Das „Technical Training“ im Schulungszentrum Heilbronn, für unterschiedliche Maschinentypen sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angeboten, soll den Teilnehmern in Kleingruppen Fertigkeiten in der Bedienung moderner Thermoformmaschinen, kombiniert mit Prozesswissen, vermitteln.

Heutige Thermoformmaschinen stellen im betrieblichen Alltag erhöhte Anforderungen an die Bediener. Gefordert wird ein gehörige Portion Spezialwissen, vom Einrichten und Bedienen der Anlagen bis zu deren Wartung und Instandhaltung. Dieser Entwicklung Rechnung tragend, hat Illig ein speziell für Maschinenbediener und Einrichter zugeschnittenes Praxistraining neu in sein Schulungsprogramm aufgenommen. Da praktischen Übungen an der Maschine viel Raum gegeben wird, sind die Trainingskurse für Kleingruppen bis maximal etwa acht Teilnehmer konzipiert.

Die Praxistrainings zu den einzelnen Maschinentypen sind auf jeweils vier Tage angesetzt. Der zweitägige Theorieteil vermittelt Grundlagen zum Thermoformen, wie Eigenschaften der Halbzeugmaterialien, Formungsverfahren und Heizungstechniken. Danach folgt ein erstes Kennenlernen der Maschine und ihrer Komponenten, der Bedienoberfläche sowie Bedienphilosophie.

Am dritten und vierten Tag steht dann Maschinenpraxis mit fachlicher Anleitung auf dem Programm: von ersten Schritten zur Maschineneinstellung mit Betrachtung der Bedienelemente und rechnergestützten Grundeinstellung über das Einsetzen der Folienrolle bei Rollenmaschinen, Durchführen eines Werkzeugwechsels und Vorgehen bei der Produkt- und Taktzahloptimierung bis hin zu erforderlichen Wartungsmaßnahmen.


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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

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