
Augsburg (P) - Carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) bieten ein großes Potenzial zur Anwendung im Maschinenbau. In der Vergangenheit hat der Einsatz von CFK-Werkstoffen als schlichter Ersatz für Metall allerdings nicht immer die gewünschten Ergebnisse gebracht. Um das zu ändern hat die IHK Schwaben einen Forschungsverbund „CFK/Metall-Mischbauweisen im Maschinen- & Anlagenbau“ Forcim3a) initiiert und konzipiert, der Partner aus Industrie und Forschung zusammenbringen soll. Der Forschungsverbund wird vom Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) an der Universität Augsburg koordiniert. Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 4,45 Mio. EUR. Rund die Hälfte kommt aus Fördergeldern der Bayerischen Forschungsstiftung, die andere Hälfte tragen die beteiligten Industriebetriebe.
Ministerialrätin Dorothea Leonhardt, Geschäftsführerin der Bayerischen Forschungsstiftung überreichte anlässlich des Kick-off-Termins des Projektes Mitte Januar im AMU den Fördermittelempfängern, vertreten durch Prof. Dr.-Ing. Klaus Drechsler (Fraunhofer Ge-sellschaft und TU München, Sprecher von Forcim3a), Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel (Präsidentin der Universität Augsburg) und Dr. Markus Lang (Voith Composites, Sprecher von Forcim3a) den offiziellen Zuwendungsbescheid. Aufgeteilt ist der Forschungsverbund in sieben Teilbereiche. Diese widmen sich im Einzelnen innovativen Hybridbauweisen, der Entwicklung von Auslegungs- und Berechnungsmethoden, Material- und Prozesstechnologien, Werkstoffeigenschaften sowie generischen Demonstratorbauteilen, der Qualitäts- und Strukturprüfung hybrider CFK-Bauteile sowie der Systemsimulation und Validierung.
Wissenschaftliche Partner sind das Anwenderzentrum für Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg, die Augsburger Fraunhofer Projektgruppe "Funktionsintegrierter Leichtbau" (FhG-FIL), die Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG), die Außenstelle Augsburg der TU München, die Hochschule Augsburg sowie das iwb Anwenderzentrum Augsburg, die iwb TU München und der Lehrstuhl für Carbon Composites der TU München. Aus der Industrie beteiligen sich die Aerostruktur Faserverbundtechnik, Axyntec Dünnschichttechnik, Biersack Technologie, die Chr. Mayr GmbH & Co. KG und die GMA Werkstoffprüfung sowie Leuka, Multivac Sepp Haggenmüller, die SPN Schwaben Präzision Fritz Hopf GmbH, Ott-Jakob Spanntechnik und Voith Composites.
Ihr direkter Kontakt zur Redaktion

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
Newsletter-Profil bearbeiten oder Newsletter kündigen
Themenschwerpunkte:
Elastomerverarbeitung
Verpackung
Extrusionstechnik
PET-Systeme
Themenschwerpunkte:
Flüssigsilikon: Anspruchsvolle Teile aus glasklaren Typen
2K-Verfahren: Mediendichtes Kabel-Umspritzen
Qualitätssicherung: Sensoren für Werkzeuginnendruck
Heißkanal: Mikrospritzgießen voll ausbalanciert
Die aktuellen News von K-ZEITUNG.de gibt es jetzt auch als RSS-Feed. Selbst wenn Sie einmal nicht auf K-ZEITUNG.de online sind, entgeht Ihnen keine Nachricht mehr. Sobald ein neuer Artikel auf K-ZEITUNG.de veröffentlicht wird, erscheint er im RSS-Feed. Den RSS-Feed zu abonnieren ist ganz einfach und natürlich kostenlos.
Weitere Informationen zum RSS-Feed
RSS-Feed direkt abonnieren
Die elektronische Version der K-ZEITUNG steht unseren Abonnenten im Rahmen ihres Abos zur Verfügung als PDF-Version und als neue lesefreundliche Pageflip-Version zur Verfügung. Lernen Sie es jetzt kennen und entdecken Sie die Vorteile: