Stuttgart (gr) - Das Projekt Bio Concept-Car der Four Motors GmbH unter Geschäftsführer und Ex-DTM-Pilot Thomas von Löwis geht in Langzeitrennen mit Boliden aus naturfaserverstärkten Kunststoffen erfolgreich an den Start. Das Projekt ist einzigartig: Die Karosserie des eingesetzten Rennwagens ist fast vollständig aus Bioverbundwerkstoffen gefertigt. Türen, Kotflügel, Motohaube, Stoßstange, Flügel und Heckdeckel bestehen aus naturfaserverstärkten Kunststoffen. 2006 hat die Four Motors GmbH, der Betreiber des Rennstalls, erstmals einen Rennwagen mit einer Karosserie aus Pflanzenfasern eingesetzt. Realisiert wurde die erste Generation des Bio Concept-Cars auf Basis eines Mustangs GT RTD.
2009 wird das Konzept für einen Renault Mégane Trophy 09 weiterentwickelt: Dessen mehrteilige Glasfaser-Karosserie wird derzeit in Zusammenarbeit mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. sowie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nach und nach durch Biofaserteile der nächsten Generation ausgetauscht. Für die Herstellung der Bio-Karosserieteile werden Naturfasern in vorgefertigte Formen eingelegt und mit flüssigem Biokunststoff (Leinölacrylat) getränkt. So entstehen Formteile, die selbst stärksten Belastungen im Motorsport standhalten.
Der Composites Pioneer Award wird zum zweiten Mal auf der Fachmesse Composites Europe verliehen. Sie ist die größte Messe für Verbundwerkstoffe in Deutschland, dem größten europäischen Composites-Markt. In diesem Jahr rückten die Veranstalter naturfaserverstärkte Kunststoffe mit einem eigenen Ausstellungsbereich für internationale Projekte weiter in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
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