
Nürnberg (O) – Mitte September trafen sich mehr als 75 Fach- und Führungskräfte der Kunststoffbranche bei der Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH in Schwaig bei Nürnberg, um sich beim Cluster-Treff über „Effizienz und Präzision für optische Kunststoffbauteile“ zu informieren und neue Projekte und Kooperationsmöglichkeiten zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Cluster Neue Werkstoffe und dem Kunststoff-Netzwerk Franken konzipiert und gestaltet.
In seiner Begrüßung forderte Markus Schiefer, Geschäftsführer der Sumitomo (SHI) Demag, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation die Zusammenarbeit verstärkt zu suchen und Innovationen voranzutreiben. Dass es bereits wieder so etwas wie eine Aufbruchstimmung in der Kunststoffindustrie gibt, machte auch Christian Renners, Gesamtvertriebsleiter Sumitomo (SHI) Demag, deutlich. Gerade in der Kooperation und einer prozesskettenübergreifenden Zusammenarbeit liegen die Chancen für zukünftige Wertschöpfung. Besonders im hochautomatisierten Spritzgussbereich sind energieeffiziente Prozesse und intelligente Verfahrenskopplungen wichtige Innovationsfelder.
Neben den neuesten Entwicklungen in der Maschinen- und Prozesstechnik, vorgestellt von der Sumitomo (SHI) Demag, zeigte Dr. Zaneta Brocka aktuelle Projekte aus der Forschung des Lehrstuhls für Kunststofftechnik der Universität Erlangen-Nürnberg. Am Beispiel der Lichttechnik im Automobil legte die HBW-Gubesch Kunststoff-Engineering GmbH zusammen mit der Delvis GmbH Anforderungen und Lösungen bei optischen Kunststoffbauteilen dar. Darüber wurde auf dem Cluster-Treff aufgezeigt, dass sowohl beim Material als auch bei der Verarbeitung ein hohes Maß an Reinheit gefordert werden muss. Wie hierzu intelligente Lösungen für die Reinraumtechnik aussehen können, erläuterte Arthur Schwab von der M.A.i. GmbH & Co. KG. Auf dem Cluster-Treff wurde deutlich, dass Netzwerkaktivitäten gerade bei komplexen Anforderungen von besonderer Bedeutung sind. Durch die Schaffung von Synergieeffekten wird ein unmittelbarer Nutzen für die Akteure erreicht.
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"Die Realität ist weitaus besser als die allgemeine Stimmung." Wenn nicht alles trügt, könnte diese Diagnose – trotz Euro-, Finanz- und Schuldenkrise – auch 2012 die richtige sein, zumal, was die künftige Geschäftsentwicklung der deutschen Kunststoffindustrie betrifft. Natürlich haben sich die Voraussetzungen verändert.
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