08. Oktober 2009 | Branche, Dienstleistungen

Interim Management in der Kunststoffindustrie

Mit seinem Consulting-Unternehmen stellt Dr. Arno Rogalla mittelständischen Unternehmen seine langjährige Branchenerfahrung in Form eines Inhouse-Managements auf Zeit zur Verfügung.

Dr.-Ing. Arno Rogalla steht mittelständischen Unternehmen der Kunststoffindustrie als Interim Manager in Leitungsfunktionen zur Seite
Dr.-Ing. Arno Rogalla steht mittelständischen Unternehmen der Kunststoffindustrie als Interim Manager in Leitungsfunktionen zur Seite
Foto: Rogalla Consulting

Bad Bramstedt (T) – Dr.-Ing. Arno Rogalla (45) hat im Juli 2009 eine selbstständige Beratungstätigkeit begonnen. Sein dazu gegründetes Unternehmen Rogalla Consulting mit Sitz in Bad Bramstedt ist auf das Interim Management in Leitungsfunktionen mittelständischer Unternehmen fokussiert. Zudem bietet es spezialisierte Beratungsleistungen für Unternehmen und Institutionen der Kunststoffindustrie.

Bei seiner Beratertätigkeit schöpft Dr. Rogalla aus seiner langjährigen Management-Erfahrung in der Kunststoffindustrie und seiner wissenschaftlichen Expertise. Fundierte Kenntnisse und Praxisnähe resultieren aus verantwortlichen Positionen in der Unternehmensleitung, im Supply Chain Management sowie in Produktion und Entwicklung für verschiedenste Abnehmerbranchen.

Mandate von Rogalla Consulting für Management auf Zeit umfassen vor allem das Inhouse-Management bei der strategischen Positionierung international tätiger Unternehmen, bei deren Restrukturierung, bei der Optimierung von Strukturen und Prozessen, der Erzielung von Effizienzsteigerungen, der Einführungen neuer Technologien und Methoden sowie der Moderation von Transformations- und Übergangsprozessen.

Nach dem Studium des Maschinenbaus mit Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und der Promotion über das Spritzgießen mikrostrukturierter Bauteile arbeitete Dr. Rogalla als stellvertretender Institutsleiter und Oberingenieur am dortigen Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV).

Seine erste Position in der Industrie trat er Mitte 2001 als Entwicklungsleiter bei der Eppendorf Instrumente GmbH in Hamburg an, einem Hersteller von biotechnischen Laborsystemen sowie medizinischen Verbrauchsartikeln.

Nach drei Jahren wechselte Dr. Rogalla als Leiter der Business Unit „Design Systems“ zur Oechsler AG nach Ansbach, wo er kurz darauf zum Technischen Leiter aufstieg und gesamtverantwortlich war für die Fertigung von Kunststoff-Präzisionsteilen und Baugruppen für Automobilindustrie, Telektronik und Medizintechnik. Zuletzt wurde ihm die Leitung des neu geschaffenen Geschäftsbereiches „Oechsler Med“ übertragen mit Verantwortung für die Produktion unter Reinraum- und GMP-Bedingungen sowie für Marketing, Vertrieb und Qualitätsmanagement.

Von 2007 bis Mitte 2009 war Dr. Rogalla Vice President Operations bei der Tremco Illbruck international GmbH, Köln. Bei dem weltweit tätigen Hersteller von Gebäudeabdichtungssystemen wie PUR-Schäumen, Bändern und Folien, Klebern und Isolierglas-Dichtstoffen war er für die sechs europäischen Produktionsstandorte und das Supply Chain Management verantwortlich.


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Editorial: Ohne die Kunststoffindustrie geht nichts

"Die Realität ist weitaus besser als die allgemeine Stimmung." Wenn nicht alles trügt, könnte diese Diagnose – trotz Euro-, Finanz- und Schuldenkrise – auch 2012 die richtige sein, zumal, was die künftige Geschäftsentwicklung der deutschen Kunststoffindustrie betrifft. Natürlich haben sich die Voraussetzungen verändert.

Hier lesen Sie das Editorial von Dr. Roman Leuthner >

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