Nanomaterialien unter der Lupe

Mit einem jährlichen Budget von 500.000 EUR finanziert die Bosch-Gruppe eine Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Ziel der Forschung ist es, Konzepte für den Einsatz nanostrukturierter Funktionsmaterialien zu entwickeln.

Zukunftsträchtige Technologien im Blick: Das KIT stärkt seine Forschung im Bereich der Anwendung von Nanostrukturierten Funktionsmaterialien
Foto: Christian Gruppe

Karlsruhe (P) - Funktion, Stabilität und Zuverlässigkeit von Nanomaterialien und künftigen Nanoprodukten stehen im Fokus einer von der Bosch-Gruppe geförderten Professur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). In die wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Nanostrukturierten Funktionsmaterialien werden über einen Zeitraum von zehn Jahren 500.000 EUR jährlich fließen. Ziel der Forschung ist, Konzepte zu entwickeln, um die in den Naturwissenschaften festgestellten Effekte von Nanomaterialien unter material- und ingenieurwissenschaftlichen Aspekten zu nutzen. Die Anwendungen für künftige Hochleistungswerkstoffe liegen unter anderem im Bereich der Photovoltaik und in der Energiespeicherung und -wandlung.

Die Forschung richtet sich dabei weniger auf die Herstellung, sondern vielmehr auf die Bewertung von nanostrukturierten Materialien und künftigen Nanoprodukten. Zunächst sollen exemplarisch die mechanischen Eigenschaften von quasi-eindimensionalen Strukturen untersucht werden, die technologisch entscheidend sind, um mikroelektromechanische Systeme (MEMS) konsequent zu nanoelektromechanischen Systemen (NEMS) weiterzuentwickeln. Dies betrifft zum Beispiel den Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhrchen.


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