Werkstoffe 19.04.2017 0 Bewertung(en) Rating

Fließfähige Alternative zu Acrylglas

Romira bietet mit Styrol-Methyl-Methacrylat (SMMA) eine Alternative zu Acrylglas (PMMA). Die gute Verarbeitbarkeit von Styrolkunststoffen in Kombination mit der glasklaren Transparenz von PMMA macht diese Produktgruppe interessant.

Der Pinneberger Compoundeur Romira bietet ab sofort das bislang wenig bekannte, transparente Rotec SMMA (Styrol-Methyl-Methacrylat). Brillant, beständig und glasklar ist es zudem weit besser zu verarbeiten als herkömmliches Acrylglas (PMMA), da es eine geringere Restspannung in spritzgegossenen Formteilen und damit eine weit bessere Fließfähigkeit aufweist.

Komplexe Teile kostengünstig herstellen

Das hat Folgen für den Energie- und Wasserverbrauch bei der Produktion: Bei gleichbleibend hoher Qualität können auch komplexe Konstruktionsteile kostengünstiger hergestellt werden, als dies bei Acrylglas möglich wäre. Dabei bleibt die gute Oberflächenbeschaffenheit bleibt bestehen.

SMMA ist viel leichter als Glas aber ebenso transparent, kratz- und spülmaschinenfest und beständig gegen eine Vielzahl von Chemikalien und UV-Strahlen.

Typische Anwendungen sind Produkte für die Medizintechnik, wie Ventile, Klappen oder optische Linsen sowie Pharma-, Kosmetik- und Haushaltsartikel. Auch Lebensmittel können bedenkenlos damit verpackt werden, denn SMMA ist frei von Bisphenol und lebensmittelverträglich, wie auch die FDA (Food and Drug Administration) in den USA bescheinigt.

Je nach Bedarf des Kunden kommt bei der Entwicklung von Produkten auch Farbe ins Spiel: Im Romira-Baukastensystem kann jeder Kunststoff – auch SMMA – eingefärbt werden.

mg

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