Engel - Christoph Steger Unternehmen 18.05.2017 0 Bewertung(en) Rating

Dritter Umsatzrekord in Folge bei Engel

Engel ist weiter auf Wachstumskurs: Im Geschäftsjahr 2016/17, das Ende März endete, wurde ein Umsatz von 1,36 Mrd. EUR erzielt – und damit ein Plus von 8,6 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem Asien hat zu diesem Umsatzrekord beigetragen.

Damit konnte der österreichische Spritzgießmaschinenbauer seinen Jahresumsatz zum dritten Mal in Folge steigern. Die Anzahl der weltweiten Mitarbeiter liegt aktuell bei über 5.900 – auch das ist ein neuer Rekord. Über die letzten drei Jahre lag das personelle Wachstum im Durchschnitt bei 10 %. "Noch im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres werden wir die 6000er-Marke überschreiten", kündigte Dr. Christoph Steger Vertriebsgeschäftsführer auf der Chinaplas in Guangzhou an.

"Asien hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr überproportional gut entwickelt, wozu vor allem China beiträgt. Zudem profitieren wir von der hohen Dynamik in Südostasien“, so Steger. Gleichzeitig sei das Wachstum in Europa ungebremst und die Nachfrage in Nordamerika weiter steigend. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Management mit weiteren Zuwächsen, wenngleich die Wachstumskurve etwas flacher als in den Vorjahren verlaufen wird.

"Kundenspezifische Lösungen sind aktuell der stärkste Wachstumstreiber", sagt Steger. "Auch hier legt Asien und insbesondere China überproportional zu." Die auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung exakt zugeschnittenen Systemlösungen umfassen neben Spritzgießmaschinen, Robotern und weiterer Automatisierung auch Prozesstechnologien, periphere Systeme, Werkzeuge sowie Softwarelösungen für die Digitalisierung und Vernetzung.

Um die Kundenanforderungen in den jeweiligen Märkten gezielt adressieren zu können, hat Engel vor mehr als zwei Jahren begonnen, auch dezentral branchenspezifisches Know-how zu etablieren. In einem ersten Schritt wurden in Nordamerika Bereichsleiter für die fünf Business Units Automotive, Technical Moulding, Teletronics, Packaging und Medical berufen; und aktuell führt das Unternehmen in Asien eine Business-Unit-Struktur ein. "Wir werden dann auch am Standort Shanghai Branchen-Know-how für Asien verfügbar haben und damit unsere Marktposition in den fünf Geschäftsfeldern weiter ausbauen können", so Gero Willmeroth, Geschäftsführer Vertrieb und Service von Engel Machinery Shanghai.

Auch im Service nimmt Engel Anpassungen in der Organisationsstruktur vor und stellt weltweit zusätzliche Mitarbeiter ein. Für die Region Südostasien wurde zum 1. April erstmalig ein eigener Serviceleiter berufen.

Mit der Gründung eines regionalen Hubs mit Sitz in Bangkok im Oktober 2016 hat sich Engel in Südostasien insgesamt neu aufgestellt. Eine wichtige Aufgabe des Hubs ist es, die Kunden mit Ersatzteilen zu versorgen. Das neue Ersatzteillager hat im Mai seinen Betrieb aufgenommen. Lagernde Bauteile können von dort innerhalb von 24 Stunden in die relevanten Industrie-Zentren der ASEAN-Region ausgeliefert werden. Bislang kamen die Ersatzteile für Südostasien vor allem aus China. Mit dem neuen Konzept einer FTWZ (Free Trade Warehouse Zone) entfallen im operativen Betrieb die Handelsbarrieren.

Pro Jahr investiert Engel aktuell mehr als 100 Mio. EUR in den Ausbau und die Modernisierung seiner Werke. Zu den großen weltweit laufenden Projekten zählt die Erweiterung des Stammsitzes in Schwertberg. Im Süden des Werksgeländes sind 10.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche entstanden. Im nächsten Schritt wird nun die Fertigungshalle Nord erweitert und ein neues Kundentechnikum gebaut.

Gleichzeitig bekommen die beiden Großmaschinenwerke in St. Valentin und Shanghai mehr Platz. Die neue Fertigungshalle in Shanghai soll im September eingeweiht werden.

sk

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