01.07.2014

Die Zukunft leicht gestalten

Die Frimo Group lud Ende Mai zum ersten Frimo Tech Day am Standort Sontra. Zahlreiche Vorträge, eine begleitende Fachausstellung sowie Werksbesichtigungen boten einen abwechslungsreichen Tag rund um das Thema Leichtbau mit Composites

Frimo
Gut moderiert: Bernd Risse, Werksleiter bei Frimo in Sontra, führte durch die Veranstaltung: "Wir sehen es als Herausforderung, die Zukunft leichter zu gestalten."
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Gut besucht: Über 180 Teilnehmer von 90 unterschiedlichen Firmen kamen zum 1. Frimo Tech Day in Sontra
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Interessante Exponate: In der Ausstellung informierten sich die Besucher über künftige Herausforderungen rund um das Thema Leichtbau
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Immer wieder beachtet: BMWi3 Fahrgastzelle mit wesentlichen Karosserieelementen aus Kohlefaser – zu sehen auf dem 1. Frimo Tech Day in Sontra
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Rege Teilnahme: Werksführungen boten anschauliche Informationen rund um die Verarbeitung von Composite Materialien und die Herstellung von Composite-Bauteilen inklusive deren Nachbearbeitung und Weiterverarbeitung
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Kai Fischer, IKV Aachen, sieht die integrative Kunststofftechnik als Baustein für den wirtschaftlichen Leichtbau: "Die Zukunft gilt der informationstechnischen Vernetzung von Planungsmethoden sowie hochproduktiven und gleichzeitig sehr flexiblen Fertigungsverfahren."
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Thomas Rübsam, Leiter Composites bei Frimo, sieht insbesondere bei der Herstellung von CFK-Bauteilen noch hohe Einsparpotenziale. "In der thermoplastischen Prozesskette sind Zykluszeiten unter einer Minute denkbar. Hier sind aber auch die Materialhersteller gefordert."
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Jürgen Mauß, Leiter Technischer Vertrieb bei Frimo in Lotte: "Der Markt für das Resin Transfer Moulding ist noch sehr uneinheitlich und befindet sich noch in der Findungsphase. Frimo bietet hier eine ganze Reihe unterschiedlicher Injektionsverfahren an."
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Dr. Klaus Edelmann, Premium Aerotec, Technologie Thermoplaste, erörterte die Vorteile einer automatisierten Verarbeitung von Composites im Flugzeugbau und zeigte vielversprechende Potenziale für weitere Umsetzungen zur Automation
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Dr. Joachim Starke, BMW: "Die CFK-Story bei BMW hat gerade erst begonnen. Ziel ist eine Kostenreduktion bei den Prozessen um 90% und beim Material um 50%. Der bevorzugte Lösungsweg hierzu ist CFK mit thermoplastischer Matrix."
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Jens Werner, Thyssen Krupp, betonte am Beispiel des Leichtbau-Projekts Ineco das Potenzial von Multimaterial-Konzepten: "CFK-Stahl Hybride zeigen erstaunlich gute Eigenschaften. Hier werden wir intensiv weiter forschen."
K-ZEITUNG
Günter Deinzer, Audi, referierte über Multimaterial-Konzepte: "In der Hybridbauweise liegt hohes Potenzial. Bei den CFK gibt es aber noch erheblichen Handlungsbedarf in der Prozesskette und beim Preis. Denn die schönsten Träume sterben bekanntlich gerne mal an der Kasse."
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