Fakuma 2015 14.10.2015 0 Bewertung(en) Rating

Cleveres Einfärben bis zum letzten Tropfen

Novosystems zeigt einen "Cubitainer" für das ressourcenschonende Handling von Flüssigfarben, der via "Over top"-Farbentnahme für eine perfekte Colorierung sorgt

Flüssigfarben sind im Aufwind. Als Alternative zu Farbmasterbatches entwickeln sich die Märkte in Europa für Flüssigfarben und niedrigschmelzende Microbatches positiv. Anlass genug für Novosystems' die Kapazitäten auszuweiten und eine neue "Over top"-Farbentnahme für Flüssigfarben zur Fakuma 2015 vorzustellen.

"Over top"-Entnahme als Premiere

Als Premiere auf der Fakuma 2015 stellt Novosystems die "Over top"-Farbentnahme vor und positioniert diese als übergreifende Zuführungs-' Vorrats- und Logistik­lösung. Damit schließt sich das Portfolio zwischen den Metall­behältern und klassischen Eimern mit einer Lanzenzuführung. "Zahlreiche Verarbeiter wünschen eine praktische Lösung mit Cubitainer und verbesserter Farbzuführung.

 - Flüssigdosiersystem mit Over top-Cubitainer auf einer Kunststoffverarbeitungsmaschine
Flüssigdosiersystem mit Over top-Cubitainer auf einer Kunststoffverarbeitungsmaschine
Novosystems

'Over top' ist für alle Verarbeiter eine interessante neue Option der Farbzuführung' aber auch zur Lagerung und in der Logistik. Auch für Flüssigfarben-Neueinsteiger ist die 'Over top'-Farbentnahme sehr praktisch"' kommentiert Rainer Hoop' Geschäftsführer von Novosystems. Die neue Aufmachung Cubitainer erschließt sich bereits im Namen: Die Form ist ein Würfel (engl. Cube)' funktional ist es ein Container' der schnell und einfach auf einem Extruder' einer PUR-Anlage oder einer Spritzgießmaschine anzubringen ist. So kann eine klassische Lanzenlösung mit Eimern­ oder der Metallbehälter entfallen.

Diese Lösung ist effektiv und ressourcenschonend: Entsprechend der Schwerkraft kann ein Cubitainer mit einer PE-Blase in einem Karton' welcher oberhalb der Zuführung – also auf der Maschine –k platziert werden kann' um bis zu 99 % entleert werden. Die Entsorgung von Behälter' Ventildeckel' PE-Blase und Kartonage kann somit mit dem normalen Restmüll erfolgen. Auch logistisch sind die Cubitainer eine überzeugende Alternative zu Metallbehältern oder Eimern: Quadratisch' praktisch und sehr leicht palettierbar. Das vereinfacht gleichermaßen Handling' Lagerung und Transport von Flüssigfarben.

Pluspunkte auch im Detail

Der Cubitainer ermöglicht einen geringeren Anteil des hochpreisigen Spezialschlauchs bei der Gesamtlänge einer Zuführung – erst im Arbeitsbereich der peristaltischen Dosierpumpe ist dieser langlebige Spezialschlauch notwendig. Mit Adaptern erfolgt die Schlauchverbindung. Cubitainer bietet Novosystems in Aufmachungen von 5 bis 22 kg. Ein Cubitainer-Set besteht aus dem Karton mit PE-Blase' Entnahmeventil' Adapter und handelsüblichem Basisschlauch. "Der Cubitainer ist eine einfache' wirtschaftliche und ökologische Lösung für Verarbeiter' die auf die Vorzüge der Flüssigfarben setzen' aber auch keine Abstriche beim Handling machen möchten"' sagt Rainer Hoop.

Perspektivisch sieht Rainer Hoop weiteres Marktpotenzial: "Während in den USA die Flüssigfarben mit einem Marktanteil von etwa 40 Prozent eine große Rolle spielen' ist der Marktanteil in Europa noch auf einem vergleichsweise niedrigen Stand. Was in Europa vor zehn oder 15 Jahren noch eine Exotenlösung darstellte' stößt heute auf mehr Resonanz' weil es sich herumspricht' dass Flüssigfar­ben einige Vorzüge gegenüber einer klassischen Masterbatchlösung eröffnen"' so Rainer Hoop.

Die Gründe für diesen deutlichen Trend zeigen sich in verschiedenen Aspekten. Einerseits ermöglichen Flüssigfarben hohe Deckungskraft bei kleineren Mengenbeigaben als konventionelle Masterbatches. Das schlägt sich auch auf der Preisseite nieder. Auch logistisch macht dies oft Sinn' weil Flüssigfarben oft für mehrere Kunststofftypen einsetzbar sind. Weitere wichtige Aspekte' neben Preisstellung' sparsamen Farbmengen und Deckungskraft' sind die Flexibilität und die Möglichkeit' eigene Farben zu erstellen. Der Verarbeiter kann sehr schnell neue Farbwünsche bedienen und durch die additive Farbmischung äußerst präzise RAL- oder Pantone-Farbtöne treffen.

Laut Auskunft von Novosystems hat die günstige Marktentwicklung auch einen Wettbewerbs­aspekt: Einige Verarbeiter erkennen die Preisvorteile' aber auch die Potenziale' wie sie fertigungstechnisch flexibler werden können und gleichzeitig unabhängiger von fertigen Compounds im Zukauf. Sie übernehmen das Einfärben von Kunststoffprodukten in der PUR-Technik' Extrusion oder dem Spritzgießen selbst und verbessern sowohl ihre Flexibilität wie auch die Kostenstruktur.

mg

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