26.04.2016

Chinaplas 2016

Impressionen und Stimmen von der Chinaplas 2016 in Shanghai

Adsale
Robotik und vollautomatische Produktionslinien sind die Themen in der Automation Zone auf der Chinaplas 2016 in Shanghai.
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Thorsten Kühmann, Geschäftsführer VDMA Fachverband Kunststoff- und Gummimaschinen sieht zwei Trends: "Industrie 4.0 wird kommen!" Und: "Chinesische Verarbeiter kaufen immer häufiger deutsche oder österreichische Maschinen, die in China gebaut werden."
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Kangjian Zhu, Präsident China Plastics Machinery Industry Association (CPMIA): „Seit 2006 ist der Anteil importierter Maschinen von 53 % auf nur 19 % im Jahr 2015 gesunken.“
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Stanley Chu, Vorsitzender und Ada Leung, Geschäftsführerin bei dem Chinaplas-Veranstalter Adsale: „Arbeitskräftemangel und Wettbewerb aus asiatischen Nachbarländern zwingen Chinas Kunststoffverarbeiter zur Modernisierung.“ Auch die Chinaplas selbst entwickelt sich weiter, ob sie in Shanghai 2018 auf einem 400.000 m² großen neuen Gelände stattfinden wird, ist noch offen.
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Volles Haus im deutschen Pavillon: Allein die Deutsche Gemeinschaftsbeteiligung in den Halle E1 umfasst 155 Firmen auf 3.841 m².
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Gerhard Böhm, neuer Verkaufschef bei Arburg: "Wir zählen ich China auch lokale Verarbeiter zu unseren Kunden, ihr Anteil liegt bereits bei über 50 Prozent. Auch bei diesen Spritzgießern steigt der technische Anspruch bis hin zu digitalen Prozesskette. Zudem geht der Trend zu den elektrischen Maschinen."
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Sigfried Köhler, Vertriebsdirektor Wittmann Battenfeld: "Industrie 4.0 ist bei uns durch volle Integration von Robotern und und Peripherie in die Spritzgießmaschine schon Realität." Die Gruppe betreibe für Roboter und Peripheriegeräte eine Produktion in China. "Spritzgießmaschinen fertigen wir in China aber noch nicht, doch langfristig werden wir diesen Weg gehen müssen."
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Gero Willmeroth, Geschäftsführer Engel Machinery Shanghai, kündigte weitere Investitionen am Engel-Produktionsstandort Shanghai an und sagte: "Wir sehen einen klaren Trend zu integrierten Systemlösungen. Zudem lenkt das etwas schwächere Wirtschaftswachstum in China den Blick der Verarbeiter auf mehr Qualität."
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Frank Stieler, CEO Krauss Maffei Group: "Unser operatives Geschäft wird durch den neuen chinesischen Eigentümer Chemchina nicht beeinflusst. Es gibt aber Überlegungen, die Gummimaschinensparte von Chemchina in die Krauss Maffei Gruppe zu integrieren."
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Christian Blatt, CEO der Krauss Maffei Gruppe in China, vor der schnellsten Spritzgussmaschine (GX 450-3000), die bislang in China gebaut wird: "Bei den Maschinen aus chinesischer Produktion haben wir ein Wachstum im hohen zweistelligen Bereich. Zudem sind intelligente Services direkt auf dem Smartphone oder Tablet stark im kommen."
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Prof. Helmar Franz, Mitglied im Aufsichtsrat von Haitian International: "China ist noch nicht bereit für Industrie 4.0 – fragen Sie mal einen chinesischen Verarbeiter!" Franz konnte bei den elektrischen Maschinen über einen Zuwachs von 50 Prozent berichten: "Kleine Maschinen werden am Ende alle elektrisch sein."
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Wolfgang Schmidt (r.), Exportleiter bei Boy mit Xin Bingbin vom Vertriebspartner Andeli: Industrie 4.0 sei zwar aller Munde, bei den chinesischen Verarbeitern aber noch nicht wirklich ein Thema. "Wir sehen den Trend zu kompakten, einfach zu bedienenden Maschinen. Wichtiger wird auch der Ausbau des Service vor Ort."
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Ralf Campus, Geschäftsführer Reifenhäuser Plastic Machinery in China: "Im Bereich der Extrusionsmaschinen wird der Wettbewerb mit lokalen Anbietern stärker." Daher müsse man über intelligente Sensorik und Steuerung für immer flachere Folien technisch ganz vorne sein. Zudem entwickle man eine digitale Business Plattform, die die Daten bei den Verarbeitern sammelt und auswertet, um die Prozesse immer weiter zu optimieren.
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v.l.: Helmut Gries und Nico Küls bei GWK: "Heute werden in China zunehmend komplexere Formteile und Teile mit hoher Oberflächenqualität gefertigt. Dies erfordert anspruchsvolle Temperierttechnik. Um lokale Verarbeiter hierbei noch besser unterstützen zu können, wird der Ausbau des technischen Service in China immer wichtiger."
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Christian Koch, Geschäftsführender Gesellschafter Koch-Technik: "Wir haben aus China so viele Aufträge bekommen wie noch nie, gefragt sind vor allem zentrale Förderanlagen. Wir werden daher unser Vertriebs- und Servicenetz in China weiter ausbauen."
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