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BDE unterstützt EHDA bei Einstufung von HBCD

Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft unterstützt die neu gegründete Aktionsgemeinschaft "Sichere und fachgerechte Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoff-Abfällen" (AG EHDA). Die AG besteht aus 17 Unternehmen und Verbänden aus Handwerk, Fachhandel, Bau-, Dämmstoff-, Entsorgungs- und Kunststoffbranche. Die AG will erreichen, dass HBCD-haltige Dämmstoffplatten wieder als nicht gefährlicher Abfall eingstuft werden.

 - HBCD-Molekül
HBCD-Molekül
Wikipedia / Leyo

Die AG EHDA fordert, HBCD-haltige Dämmstoffabfälle wieder als "nicht gefährlichen Abfall" einzustufen: "Der BDE engagiert sich aktiv in der AG und unterstützt das Ziel, eine reibungslose Entsorgung von HBCD-haltigen Abfällen wieder langfristig zu ermöglichen", sagte BDE-Präsident Peter Kurth. Das derzeitige Moratorium läuft am 31. Dezember 2017 ab. Nach jetzigem Stand würde HBCD danach wieder als "gefährlicher Abfall" eingestuft. Kurth: "Dazu darf es nicht kommen. Die Entsorgungsengpässe im Herbst 2016 haben allen Beteiligten gezeigt, dass die Einstufung keinen Mehrwert bietet und nur unnötige Probleme schafft."

Es komme darauf an, konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten: "Die breite Allianz der AG EHDA unterstreicht, wie wichtig und dringend eine praxistaugliche Regelung zum Umgang mit HBCD-haltigen Abfällen ist. Die verbliebene Zeit des Moratoriums sollte genutzt werden, um gemeinsam eine Lösung zu finden", so Kurth weiter.

pl

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